Zum Ablauf unserer Gottesdienste...

Eigentlich haben wir keine feste Liturgie, aber wenn man über eine gewisse Zeit die Gottesdienste beobachtet, dann stellt sich heraus, dass nachfolgende Liste doch ganz gut beschreibt, wie es bei uns so üblicherweise abläuft. Wobei gerade die Ausnahmen die Regel bestätigen :-)

* Im Mittelpunkt unserer Gottesdienste steht natürlich die Predigt des Evangeliums.
* Vorher und  nachher wird  dem Gesang, dem Lobpreis und der   Anbetung  Gottes entsprechend der Leitung seines Geistes Raum gegeben. Wir singen sehr gerne und sehr viel.

* Der Gottesdienst wird bei uns  durch musikalische und gesangliche Beiträge, sowie Gedichte , usw. noch weiter bereichert.

* Hinzu kommen kurze Zeugnisse von Gläubigen über gemachte Glaubenserfahrungen, etc.
* In unseren Gottesdienste gehören nach 1.Kor.14.3.22,27-29 auch  der Dienst der  geistlichen Gaben,  wie z. B. Weissagung, Wort Ermutigung,  so wie die Zungenrede mit Auslegung, usw.

* Manchmal singen wir auch in „Sprachen“.
* Der Ablauf unsere Gottesdienste ist sehr  frei, fröhlich und entspannt.
* Es wird bei uns oft  beim singen auch mal mit den Hände der Rythmus „mit-geklatscht“.

* Oft stehen wir beim beten auf , erheben auch beim singen und beten die Hände. Das ist bei uns kein Muss.  Wir haben keinen Gruppenzwang, bei uns soll jeder Gott so anbeten und preisen, wie er es empfindet. Manchmal liegen sogar Menschen beiuns  vor dem Herrn auf dem Boden, oder sie schwenken mit Fahnen, usw.

* Beim singen u.a. verwenden wir  einen Tageslichtporjektor usw. damit wir unsere Hände frei  zur Anbetung haben.

* Wir haben aber auch die Freiheit, in manchen Gottesdiensten einfach nur eine Musik-CD  im Hintergrund laufen zu lassen und dann die Predigt zu hören.

* Oft halten wir uns einander beim singen und beten an die Hände, um so die Einheit  und die Einmütigkeit zu demonstrieren.

* Manchmal beten wir auch alle "gemeinsam"  (d.h. auf einmal) im Chorgebet. Wir beten ja zu Gott und nicht zu den Menschen. 

* Wenn Jemand etwas zu sagen hat, ein Gebet, ein Dank, ein Zeugnis  usw. dann kommt man bei uns in der Regel nach vorne  ans Mikrophon, damit die ganze Gemeinde es versteht und dazu auch "Amen" sagen kann.

* Bei uns wird sehr viel vorne am „Altar“ gebetet.
* Oft knien wir beim beten, weil wir uns vor Gott demütigen.
* Wir salben und segnen unsere Geschwister so oft wie nötig. Krankensalbung ist für uns fast wie selbstverständlich.

* Oft legen wir beim beten den Menschen die Hände auf, oder ermutigen es zu tun. So dass einer für den anderen betet.

* Fürbitte für Kranke u. a. Nöte findet bei uns  fast immer irgendwo im Gottesdienst statt.
Wir bringen auch Gebetsgegenstände und aufgeschriebene Gebestanliegen (Zettel) mit nach vorne und wir beten  dafür. Jeden Samstag-Morgen wird dafür speziell  von  einem Beter-Kreis diese Anliegen  vor Gott  „durchgebetet“.

* Wir feiern mindestens einmal im Monat das Abendmahl.
Wir verwenden beim Abendmahl nach Möglichkeit Traubensaft, und das nur aus Liebe zu den ehemaligen Alkoholikern.

* Wir beten sehr oft das Vater-Unser.

* Es kann schon passieren , das bei uns manchmal Menschen zu Boden fallen und auf die Knie gehen , oder mal laut   schreien. Doch wir achten darauf, dass alles ordentlich und  biblisch zugeht. Das sind die Manifestationen des Heiligen Geist und für uns kein Problem.

* Wir bringen  gewöhnlich unsere Opfer, Zehnten und Gaben nach vorne zum Altar.
Der „Zehnte“ wird bei uns in eine Tüte, mit Namen usw. abgegeben. Damit wir später auch eine Spendenbescheinigung  ausstellen können. Man kann den „Zehnten“  bei uns auch überweisen. Zehnten, Sonderspenden oder wenn immer eine Spendenbescheinigung benötigt wird, muss es in eine Tüte sein und klar gekennzeichnet. Wer keine Spendenbescheinigung braucht, der kann seinen Zehnten auch einfach mit ins Opfer legen. Der Zehnte ist bei uns kein Gesetz... aber es hat sich eingebürgert... und wir können das mit der Bibel belegen... manche geben bei uns sogar mehr als den Zehnten... das st jedem selbst überlasen...

* Am Sonntag-Morgen nehmen wir 2 mal  ein Opfer auf. Das eine Opfer ist der Zehnte  usw. und für die Gemeinde bestimmt. Das 2.Opfer ist freiwillig , wir nennen es die "zweite Meile" und ist gewöhnlich für Misison, für Arme  und Projekte außerhalb der lokalen Gemeinde, usw. bestimmt.

* Unsere Gottesdienste werden aufgezeichnet, ins Internet gesetzt und als Mp3 CD oder Kassette vertrieben.

* Jeder Erstbesucher, bekommt bei uns eine Gratis-CD von dem jeweiligen Gottesdienst. (Gilt nicht bei Sonderveranstaltungen!)

* An Sonntag-Morgen-Gottesdiensten gibt es eine Kinderstunde.
  Für Mutter und  Kind haben wir einen Baby-Raum, mit Übertragung

* In manchen Sonntags-Gottesdiensten wird ein Baby (oder ein Kind)  gesegnet. Wir praktizieren keine Kindertaufe, dafür segnen wir die Kinder.

* Segnungen aller Art nehmen  einen großen Teil in unseren Gottesdienste ein, wenn z. B. jeman deine große Reise macht, ins Krankenhaus geht, ein eneue Arbeitstelle beginnt, vor einer großen Entscheidung steht usw.

* Am Ausgang  (Foyer) gibt es einen Büchertisch, hier kann gute geistliche Literatur gekauft werden.

* In jedem Gottesdienst haben wir Ordner, ihre Anweisungen sind zu  befolgen.

* Vor jedem Sonntag-Morgen-Gottesdienst  trifft sich ein Beter-Team  und bereitet den Gottesdienst  im Gebet vor Gott vor.

* Bei Evangelisationen usw. haben wir  ein Team von Seelsorgern, die sich um die Neubekehrten u.a. kümmern.

* Unsere Gottesdienste dauern in der Regel ca 2 Stunden... oder auch mal etwas länger.

* In unseren Gottesdiensten  begrüßen sich die Gäste gerne einander. Oft werden sie auch von vorne ermutigt  ihrem Nachbarn etwas gutes zu sagen. In der Regel begrüßen sich unsere Gäste sehr herzlich, "Brüder und Schwestern" nehmen sich dabei  auch in Arm.